
Das "Autodromo Nazionale" in Monza, 25 Kilometer nördlich von Mailand gelegen, ist
am Wochenende (17., 18. Mai) Schauplatz des zweiten Laufes zu den FIA-GT-Championships
2008. Und Jetalliance Racing kommt als Titelverteidiger nach Italien - es war im
Vorjahr der Auftakt zu einer Siegesserie, die fast mit dem Titel für das
niederösterreichische Team geendet hätte...
Karl Wendlinger erinnert sich gerne daran: "Wir waren in allen Trainings voran,
hatten Pole-Position und dann noch der erste Saisonsieg - das war schon ein sehr
schönes Gefühl."
Diesmal wird es aber eine ganz harte Nummer: Wendlinger und sein Partner Ryan Sharp
bekommen nach dem Auftakterfolg in Silverstone 40 Kilogramm Platzierungsgewicht in
den Jetalliance Aston Martin DBR9! Eine Tatsache, die den Kufsteiner aber nicht
wirklich irritiert: "Wir haben schon im Vorjahr bewiesen, dass wir auch mit
Zusatzgewicht gewinnen können. Klar, die Konkurrenz ist heuer sehr stark.
Aber wenn wir hart arbeiten, ist erneut ein gutes Ergebnis möglich. Für mich ist
das eine Herausforderung."
Sehr gute Erinnerungen hat auch Lukas Lichtner-Hoyer an das letztjährige Rennen in
Monza, wo es ihm erstmals gelang, in der GT1 in die Punkteränge zu fahren: "Diesen
Tag werde ich nie vergessen, Platz sieben war schon der Hammer", so Lichtner-Hoyer.
Für den Teameigner begann die Saison 2008 ebenfalls sehr erfreulich: Platz 6 mit
seinem deutschen Partner Alex Müller im zweiten Jetalliance Aston Martin DBR9!
"Silverstone hat gezeigt, dass unsere Performance stimmt. Können wir in Monza an
die Leistung anschließen, ist ein Platz in den Punkterängen sicher wieder möglich."
JAR-Technik-Chef Othmar Welti und seine Gedanken vor dem Rennen in Italien:
"Meines Erachtens sind in Monza zwei Dinge ausschlaggebend: Man muss schnell auf
der Geraden und sehr gut auf der Bremse sein. Beides sind wir. Fix ist aber auch,
dass die Gegnerschaft stark wie noch nie ist. Deshalb ist einfach die Perfektion
mehr denn je gefragt."
GT4 European Cup
Sehr gut lief es für Jetalliance Racing zum Saisonstart in Silverstone auch im
GT4 European Cup: Zweimal auf dem Podium, mit Sieg von Niki Mayr-Melnhof und Rang
drei durch Klaus Engelhorn. Und auch in Monza ist JAR mit vier Aston Martin N24
vertreten. Darunter auch der Badener Vitus Eckert, der neben Engelhorn die
gesamte Meisterschaft betreitet. Teammanager Georg Silbermayr: "Wir haben in
Silverstone gezeigt, dass wir auch in der GT4 absolut konkurrenzfähig sind. Wobei
ich ganz ehrlich sagen muss, dass mit den erzielten Ergebnissen unsere Erwartungen
noch übertroffen wurden. Mal sehen, ob es auch in Italien so gut für uns läuft."