
Besser geht's nicht! Der heutige Tag geht in die Geschichte von Jetalliance Racing
ein, denn das österreichische Team dominierte das Qualifying zum vierten Lauf
der FIA-GT Championships 2008 in Oschersleben in eindrucksvoller Manier: Karl
Wendlinger holte mit seinem Jetalliance Aston Martin DBR9 die Pole Position,
sein Teamkollege, der Deutsche Alex Müller, landete mit dem Schwesterauto mit
nur einem Zehntel Rückstand auf Platz zwei. Damit stehen morgen
(Startzeit: 13.15 Uhr) beide Jetalliance Autos in Reihe 1! Das tolle Abschneiden
war schon in den Trainings absehbar: Wendlinger und sein schottischer Partner
Ryan Sharp belegten am Vormittag Rang 2 und waren am Nachmittag die Schnellsten.
Anders dagegen die Situation bei der zweiten Paarung: Alex Müller
und Lukas Lichtner-Hoyer plagten Getriebe- und Bremsprobleme und konnten im
ersten Training nur fünf Runden absolvieren. Am Nachmittag ging es mit dem
dritten Rang in der Zeitentabelle weit besser.
Karl Wendlinger: "Meine schnelle Runde war gut und ohne Fehler. Wir waren
schon in beiden Trainings ganz vorne, da wusste ich, dass wir eine Top-Platzierung
schaffen könnten. Die Pole ist immer sehr erfreulich und heute ist auch das
Ergebnis des Teams sensationell. Jetzt haben wir eine optimale Ausgangsposition
für das morgige Rennen. Zumal wir in den Trainings mit gebrauchten Reifen
konstant lange schnell unterwegs waren. Und die Reifen werden morgen
entscheidend sein."
Alex Müller: "Meine Quali-Runde war ok. Es wäre aber noch mehr
drinnen gewesen. Leider haben wir die Bremsprobleme noch nicht ganz im Griff.
Ich hatte im Qualifying ein langes Pedal, musste auf der Geraden immer pumpen.
Dadurch konnte ich nicht wirklich optimal die Bremspunkte nutzen. Jetzt müssen
wir schauen, dass wir bis morgen alles in den Griff bekommen. Schließlich
wollen wir Karl und Ryan in Hinblick auf die Meisterschaft Schützenhilfe leisten."
Lukas Lichtner-Hoyer: "Für uns natärlich ein Traumergebnis. Wir
haben einmal mehr gezeigt, dass wir es - wie man so schön sagt - drauf haben.
Und das auf einer Strecke, die uns sicher nicht bevorzugt.
Eine sensationelle Leistung von Karl und Alex, und ein denkwürdiger Tag
für das gesamte Team."