
Jetalliance Racing is back! Das in Niederösterreich beheimatete Team hat sich heute
in der FIA-GT-Meisterschaft eindrucksvoll zurückgemeldet: Karl Wendlinger und
sein schottischer Partner Ryan Sharp feierten mit ihrem Jetalliance Aston
Martin beim siebenten Lauf in Brünn einen tollen Sieg vor dem Niederländer
Mike Hezemans (Corvette). Für die Beiden war es heuer bereits der dritte volle
Erfolg!
Wendlinger übernahm als Pole-Setter nach dem Start sofort die Führung, baute
diese bis zum ersten Wechsel auf knapp 20 Sekunden aus. Sharp verlor in seinem
Stint zwar einige Zeit, übergab aber mit rund 10 Sekunden Vorsprung wieder an
Wendlinger, der sich plötzlich auf Rang 2 wiederfand, weil der Franzose Bouchut
seinen zweiten Wechsel lange Zeit hinauszog – als er dann kurz vor dem Ende
zum Pflichtstopp an die Box kam, war aber die alte Rangordnung wieder
hergestellt und der Sieg von Wendlinger/Sharp perfekt!
Hervorragend schlug sich aber auch das zweite Jetalliance-Duo: Lukas Lichtner-Hoyer
und der Deutsche Alex Müller landeten trotz 70 Kilo Zusatzgewicht auf Platz 5,
holten damit ebenfalls Punkte! Müller erwischte dabei einen Superstart, lag
hinter Wendlinger lange Zeit sogar auf Platz zwei. Schlussendlich musste
man aber dem Zusatzgewicht Tribut zollen.
Karl Wendlinger: „Ich habe heute wirklich ein tolles Auto zur Verfügung
gehabt – vielen Dank an das Team. Mein Aston Martin war bei beiden Stints total
konstant. So konnte ich auch eine sehr gute Pace fahren. Für mich war das
Wochenende sehr sehr erfreulich – Bestzeit im Pre-Qualifying, dann noch die
Pole und jetzt der Sieg – einfach super. Ich freu’ mich wirklich sehr!“
Ryan Sharp: „Die ersten paar Runden meines Stints waren sehr gut. Dann habe ich
ein Teil von einem Reifen erwischt, hatte in der Folge unglaubliches Untersteuern.
Das war dann sehr anstrengend. Aber am Ende ist alles gut gegangen.“
Teameigner Lukas Lichtner-Hoyer: „Wenn wir ins Ziel kommen, gewinnen wir –
so ist das heuer. Ich bin total happy. Ich persönlich hatte heute einige Probleme.
Ich bin noch nie mit 70 Kilo und einem vollen Tank gefahren. Da ist das
Fahrverhalten des Autos ein ganz anderes. Daran musste ich mich erst gewöhnen.
Aber am Ende meines Stints war’s dann wieder in Ordnung.“
Alex Müller: „Wir wollten wieder in die Punkte – und das haben wir geschafft.
Das Zusatzgewicht hat sich hier in Brünn schon sehr bemerkbar gemacht. Aber ich
glaube, wir haben fast das Optimum herausgeholt.“