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Jetalliance beim Festival of Speed in Goodwood

Der sensationelle Podiumsplatz in der GT1-Klasse bei der 77. Auflage der 24h von Le Mans steigert auch das internationale Ansehen des niederösterreichischen Teams: Schon wenige Tage nach dem Rennen in Frankreich gab es eine ehrenwerte Einladung zum „Festival of Speed“ nach England. Ehrenwert deshalb, weil an dieser Traditionsveranstaltung auf dem über 6000 Hektar großen Privatbesitz des „Earl of March“ in Goodwood nur solche teilnehmen dürfen, die über ein historisch bedeutendes Rennauto verfügen und vom Earl persönlich eingeladen werden.

Jetalliance Racing war gleich mit zwei Boliden vertreten: Eine Einladung hatte man schon im Jänner bekommen - für den im Teambesitz befindlichen Aston Martin DBSV8 – der 1977 und 1979 in Le Mans startete und 1977 auch den Klassensieg beim Langstreckenklassiker holte. Nun gab es eine zusätzliche, kurzfristig ausgesprochene dazu: mit dem Aston Martin DBR9, der vor wenigen Wochen mit Lukas Lichtner-Hoyer, Thomas Gruber und dem Deutschen Alex Müller in Le Mans Platz drei in der GT1-Klasse holte. Insgesamt kamen letztes Wochenende an drei Tagen über 350.000 Fans und jede Menge Prominenz – wie etwa Walter Röhrl, Mark Webber, Jackie Stewart, Jacky Ickx, Lewis Hamilton oder Nascar-Champion Rusty Wallace nach Goodwood.

Teameigner Lukas Lichtner-Hoyer: „Le Mans war Faszination pur – aber was wir in Goodwood erlebt haben, war ein Spektakel der Sonderklasse – einfach total beeindruckend. Als ich da mit dem Aston Martin beim Bergrennen die Strecke durch eine Traube von Menschen durchgefahren bin, war Gänsehaut pur. Eine schöne Draufgabe nach Le Mans.“