
Jetalliance Racing erneut im Pech! Wie schon zuletzt beim 12h-Rennen in Budapest
verhinderte der Defektteufel auch heute beim zur VdeV Endurance zählenden
6-Stunden-Rennen in Magny Cours einen möglichen Sieg. Deshalb blieb für Lukas
Lichtner-Hoyer, Thomas Gruber und Vitus Eckert trotz guter Performance am Ende
„nur“ Gesamtrang 10 und Rang vier in der Klasse. Begonnen hat das Wochenende sehr
gut: Lukas Lichtner-Hoyer erreichte mit dem Jetalliance Porsche 997 GT3 Cup am
Samstag im Qualifying die viertbeste Gesamtzeit, war zudem absolut Schnellster
seiner Klasse.
Auch im Rennen zeigte der Teameigner eine starke Vorstellung: Als Vierter mit
Slicks gestartet, kam er mit der noch nassen Piste bestens zurecht, holte
kontinuierlich auf, ging in Führung, und baute diese auf eine Runde aus! Nach
über zwei Stunden Fahrzeit übergab er das Steuer an Thomas Gruber – der hatte
dann viel Pech, musste gleich zweimal an die Box... Der Grund: Zweimal
hintereinander löste sich eine Schraube der Bremsscheibe. Dies hatte zur Folge,
dass ein Rad locker wurde, und die Felge vom Bremssattel aufgeschnitten wurde.
Deshalb musste bei einem Stopp auch die gesamte Radaufhängung gewechselt werden
– Zeitverlust 10 Runden! Das war in der Folge natürlich nicht mehr auf zu holen –
am Ende ging die Jetalliance-Truppe als Zehnter Gesamt und als Vierter in der
Klasse durchs Ziel.
Lukas Lichtner-Hoyer: „Schade, ähnlich wie in Budapest hat uns der
Defektteufel auch heute um einen möglichen Sieg gebracht. Dennoch sind wir
durchaus zufrieden. Denn das Rennen hat gezeigt, dass unsere Performance sehr
gut ist. Dazu war es eine gute Vorbereitung für das 24h-Rennen im Jänner in
Dubai. Mit meiner eigenen Leistung bin ich natürlich total happy. Speziell
der erste Stint mit Slicks auf nasser Fahrbahn war super – da war ich richtig
schnell.“