Die Saison 2007 sah die Einführung des Europäischen GT4 Cups mit 5 Rennen, welche
im Rahmenprogramm der FIA GT Meisterschaft ausgetragen wurden. Die neu geschaffene
Klasse unterhalb GT1, GT2 und GT3 stellt den Einstiegslevel in den GT Sport dar. Das Konzept
übernimmt das Einstufungssystem der GT3, um eine Markenvielfalt bei der Wahl seines
Sportgeräts zu erlauben. Wie auch in den höheren GT Klassen ist das "balance of
performance" System dafür verantwortlich, dass unterschiedlichste
Fahrzeugkonzepte von Front, Mittel und Heckmotor ausgeglichen mit gleichwertigen Chancen
um Rennsiege und Podiumsplatzierungen kämpfen.

Das Hauptaugenmerk wurde auf die Überschaubarkeit des Kostenrahmens
gerichtet. Als Basis dienen straßenzugelassene GT Fahrzeuge, die nur in einem geringen
Umfang an die Anforderungen des Rundstreckensports angepasst werden. Motor und Getriebestrang
werden zum Beispiel nicht angetastet. Ein Sicherheitspaket in Form eines Überrollkäfigs,
Feuerlöschers, Plexiglas Seitenscheiben und speziellem Tank sind
die wesentlichen Unterschiede zum Straßenpendant. In der Debutsaison wurden jeweils
in Silverstone, Oschersleben, Spa, Nogaro und Magny Cours zwei Rennen ausgetragen.
Als GT4 homologierte Fahrzeuge gelten:
| Aston Martin |
Vantage V8 N24 |
4280 ccm V8, 6 Gang H-Schaltung |
| BMW |
Z4 Coupe M |
3246 ccm, 6 Zyl. Reihe, 6 Gang H |
| Ford |
Mustang V8 GT |
4606 ccm V8, 5 Gang H-Schaltung |
| Lotus |
Exige |
1796 ccm, 4 Zyl. Reihe |
| Maserati |
Trofeo |
4244 ccm, V8, 6 Gang sequentiell |
| Nissan |
350Z |
3498 ccm, V6, 6 Gang H-Schaltung |
| Porsche |
Cayman |
3386 ccm, 6 Zyl. Boxer, 6 Gang H |
Jetalliance Racing setzt diese Saison vier Aston Martin Vantage N24 in dem Europäischen
GT4 Cup ein. Die Cockpits aller vier Fahrzeuge sind bereits besetzt.